Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg

Veranstaltung mit Dipl.-Umweltwissenschaftlerin und Kräuterhexe

Vanessa Zürrlein

„Wildkräuter & Wellness“

Termin: Donnerstag, 26. Mai 2022 von 14 – 16 Uhr

In dieser hektischen und stressigen Zeit braucht es kleine Wohlfühl-Oasen, um sich wieder regenerieren zu können. Lernen sie bei diesem Workshop alltagstaugliche Wohlfühlprodukte mit der Unterstützung von Wildkräutern selbst herzustellen. Ein Skript mit allen Rezepten und Grundlagen wird sie auch Zuhause dabei unterstützen.

Mit dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg kann man der Natur wieder ein Stück näher  kommen und die Wirkungen der Pflanzen neu schätzen und würdigen lernen. Das Kräuterseminar findet im Hufeisenturm auf Burg Lichtenberg statt.

Die Gebühr für die Veranstaltung beträgt 15,00 € inkl. Materialkosten. Anmeldungen unter 06381-8429 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de.

Qigong – Auftaktveranstaltung 2022

Burg Lichtenberg

Qigong unterm Himmelszelt

von Juni bis Oktober 2022

Qigong ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin.

Die fließenden Bewegungen im Fluss der eigenen Atmung führen in die eigene Mitte

Einladung zu mehr Gelassenheit im Alltag

Erfahren Sie die Wirkung der Qigong-Übungen auf Muskeln, Faszien und Gelenke.

  • Qigong fördert das Zusammenspiel von Körper – Geist und Seele.
  • Die Verringerung der körperlichen Anspannungen und die beruhigende Wirkung auf Seele und Geist sind deutlich spürbar.
  • Durch diese Harmonie entsteht ein Wohlgefühl der Lebendigkeit aus innerer Ruhe und Kraft.

 Dienstag 07.06.2022 um 19.00 Uhr Auftaktveranstaltung: 6 Euro

Anmeldung & Information

Marlene Katzenberger mobil: 01703520334

Qigong Lehrerin, Fachübungsleiterin für Entspannung & Bewegung und Rehasport

 

WanderTreff Burg Lichtenberg

Mittwoch, den 08. Juni 2022

Treffpunkt: 13.00 Uhr   

Schönbachtalhalle Breitenbach

Auf dem Wilcher 12

66916 Breitenbach

„Rundweg über den Bambergerhof“

mit der zertifizierten Gästeführerin Petra Rübel,

Handy-Nr.: 0172/658843

 Der Rundweg von ca. 11 km geht über den Bambergerhof. Im

neueröffneten Restaurant AMBIANCE besteht die Möglichkeit

der Einkehr.

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wettertaugliche Kleidung und festes Schuhwerk wird empfohlen.

Unkostenbeitrag: 5 €

Anmeldungen bei der Burgverwaltung,

Telefon: 06381 / 8429

E-Mail:  burg-lichtenberg@kv-kus.de.

Die Burgmannen – Gauwer von Lichtenberg

In der veldenz‘ischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Die Gauwer von Lichtenberg

Das Wappen der auf 2 Balkenverteilten 5 Kugeln findet sich auch bei den Gauwer von Lichtenberg, die seit 1282 auftreten.

Der am frühesten und am häufigsten genannte Vertreter ist Ritter Sibodo I. der Gauwer (1282 – 1306). Er wird nachweislich zweimal als ritterlicher Burgmann auf Lichtenberg mit Bertram von Wadenau genannt. Ausserdem 1282 in einer Hunolstein-Urkunde, 1285 in einer Wildgrafenurkunde und ist 1288 bei der Festsetzung des Wittums für Agnes von Leiningen anwesend. Ausserdem 1293, 1297 und 1303 in Sponheimer Urkunden, 1293, 1306 in Wörschweiler Urkunden und 1302 in einer Urkunde des Klosters Remigiusbergs.

Auch Nachkommen sind bekannt:

Johann Gauwer von Lichtenberg (um1223); Ritter Dietrich Gauwer von Lichtenberg (um1332). Die Familie spaltete sich in etliche Zweige und verschwand, wie so viele, irgendwann im Nebel der Geschichte

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch

 

Saurier – Die Erfindung der Urzeit Sonderausstellung im Urweltmuseum GEOSKOP

Seit gut 200 Jahren wissen die Menschen, dass die Erde einst von sonderbaren Wesen bevölkert wurde, die wir heute als Saurier kennen. Kein Mensch hat sie lebendig gesehen. Einzig Fossilien wie versteinerte Knochen, Zähne oder Trittsiegel zeugen von ihrer Existenz. Dennoch glauben wir über diese Tiere zu wissen, wie sie aussahen und lebten.

Seit den Anfängen hat die Wissenschaft ihre Erkenntnisse über Saurier mit Hilfe von Künstlerinnen und Künstlern in Bildern und Modellen zum Leben erweckt. Zeitgenössische Interpretationen formten und lenkten unsere Vorstellung der Vergangenheit. Sie sind die eigentlichen Erfinder der Urzeit.

Neue Funde und Erkenntnisse verändern dieses Bild jedoch immer wieder. Daher sieht die Urzeit heute anders aus als früher. Die neue Sonderausstellung des Urweltmuseums GEOSKOP nimmt Sie an fünf ausgewählten Beispielen – dem Handtier, den Rückensegelechsen, dem Iguanodon, den Sauropoden und den großen Theropoden – mit auf eine faszinierende Reise zu den Sauriern und dem Wandel ihrer Darstellung durch die Zeit. Neben Originalfossilien und Abgüssen fossiler Saurier finden sich zeitgenössische Modelle und Zeichnungen sowie zweisprachige Informationstafeln, welche die früheren und aktuellen Vorstellungen lebendig werden lassen. Beeilen Sie sich, denn morgen kann die Urzeit schon wieder ganz anders sein!

Die Ausstellung wird vom 5. Juni 2022 bis 10. April 2023 zu den üblichen Öffnungszeiten des GEOSKOP zu sehen sein.

 

Die Burgmannen – Bertram von Wadenau

In der veldenzischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Bertram von Wadenau

Sicherlich einer der bedeutendsten Burgmannen die das „Lichtenberger Wappen“ führten war Bertram von Wadenau (auch Wadenauwe, Wadenowe).

Bertram stammte und nannte sich nach  einem Ort der sich auf der Gemarkung der heutigen Gemeinde Thallichtenberg befand. Wadenau wird 1541 im Weistum des Landgerichts Kusel, 1570 in der Beschreibung von Baumholder, 1585 zweimal in der Beschreibung des Amtes Lichtenberg und 1599 wieder im Weistum des Landgerichts Kusel genannt. Die Existenz kann damit als gesichert angesehen werden. Im dreißigjährigen Krieg (1618 – 48) verschwindet der Name dann vollständig.

Wie dem auch sei: Ritter Bertram von Wadenau erscheint n den Jahren 1280 – 1302 namentlich häufig in Urkunden, was darauf schließen läßt, dass er eine angesehene Stellung hatte.

Das er bei der Schlacht voll Göllheim (Graf Georg von Veldenz vs. Adolf von Nassau) 1298 mitkämpfte wird sogar durch eine Liedstrophe bezeugt:

„Chünch Albreht rief ein edlen man

von Wadenauwe, Her Perhtram:

Ich mach di ritter, macht ir di scharn

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch

Die Burgmannen – Godefrid von Rulsberg

In der veldenzischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Godefrid von Rulsberc (heute Ruschberg bei Baumholder)

Zum ersten Mal erscheint das Wappen der zwei Balken und fünf Kugeln auf einer Urkunde vom März 1264. Träger ist Ritter Godefrid von Rulsberc und bereits 1258 als Burgmann auf Lichtenberg genannt wird, letztmalig erscheint der Name 1571. Er ist der erste Burgmann der mit Namen genannt wird.

Er wird zugleich als Truchseß (Vorsteher der Hofverwaltung) des Grafen bezeichnet.

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch

Die Burgmannen

Wie alle Burgen musste auch die doch sehr bedeutende Burg Lichtenberg für den Ernstfall vorbereitet und verteidigungsbereit sein.

Wir möchten in unserer Reihe „Burgeinblicke“ einige der Burgmannenfamilien vorstellen.

Aber zuerst einmal ganz kurz: Was ist ein Burgmann und welche Aufgaben hatte er?

Seit dem späten 12. und frühen 13. Jahrhundert bestellten die Burgherren Burgmannen, die für die Bewachung (Burghut) und Verteidigung zuständig waren. Oft waren es recht raubeinige Gesellen, die ihrem Herren auch in „Friedenszeiten“ wohl tatkräftig bei der Durchsetzung seiner Interessen unterstützt haben dürften.

Burgmannen schlossen sich oft zu einer Burgmannschaft zusammen, die nach Burgmannenrecht lebte.

Dieses Burgmannenrecht war nicht einheitlich, sondern von Burg zu Burg verschieden.

In Verträgen zwischen dem Herren und dem Burgmann wurden vor allem der Einsatzort, die Zeiten ihrer Anwesenheit (Residenzpflicht), zuweilen auch die erforderliche Bewaffnung und Ausrüstung festgelegt.

Ursprünglich wurden die Burgmannen mit Naturalien entlohnt. Im Laufe des Mittelalters gingen die Burgherren dazu über ihnen Grund und Boden als Lehen zu überlassen, den sie bebauen und von deren Erträgen und Einkünften sie leben konnten (Lehnsrecht).

Dadurch verstärkte sich die Abhängigkeit der Burgmannen zu ihrem Lehnsherren, da ein Entzug des Lehens häufig auch den Wegfall der Lebensgrundlage bedeutete.

Die speziellen Wachdienste am Tor, auf dem Bergfried und den Burgmauern übernahm überwiegend das nichtadlige Burgpersonal. Der Herr konnte von seinen Burgmannen auch verlangen, ihn bei seinen militärischen Unternehmungen außerhalb der Burg zu begleiten. Sie unterstanden dem Befehl des Burgherrn oder des herrschaftlichen Burgkommandanten, eines Burggrafen oder Amtmannes. Burgmannen hatten in der Regel auf der Burg bzw. in ihrer Nähe zu wohnen (Residenzpflicht).

In späterer Zeit zahlte man den Burgmannen auch Bargeld (Renten), jedoch war der  Burgmannendienst nicht nur aus finanziellen Gründen begehrt. Wichtig für den Burgmannen war vor allem der Rechtsschutz durch den Herrn sowie die Möglichkeit auf einer Burg zu wohnen und wie ein Adliger zu leben.

Aber die Zeit holte auch das Burgmannenwesen ein. Durch den Einsatz bezahlter Söldner und Soldaten und der immer geringeren Bedeutung der Burgen als Verteidigungsanlage verloren auch die Burgmannen an Bedeutung, bis sie letztendlich im Nebel der Geschichte verschwanden.

Quelle:

Regionalgeschichte.net

Recherche Rauch

 

 

Die Zisterne am Bergfried

Auf dem höchsten Punkt der Burg Lichtenberg befindet sich der unübersehbare Bergfried. Er ist, genau wie die ihn umgebenden Mauern und Gebäudereste Bestandteil der „Kernburg“, aus der sich die heutige Anlage nach und nach entwickelte.

Für Burgen wie auch sonstige Verteidigungsanlagen war eine gesicherte Wasserversorgung unabdingbar und überlebenswichtig. Diese Versorgung der „Kernburg“ erfolgte über eine sich im Burghof befindliche 4,75 m tiefe Zisterne, deren Bodendurchmesser ca. zwei Meter beträgt. Die Befüllung erfolgte über anfallendes Oberflächenwasser. Die sehr sorgfältig hergestellte Einfassung hat drei Schichten: Im Inneren 30 cm breite Hausteine und außen eine Bruchsteinmauer. Dazwischen befindet sich eine ca. 30 cm dicke Lette oder Lehmschicht, die auch heute noch durch ihre tadellose Herstellung überzeugt.

Inzwischen ist die Zisterne durch einen abschließbaren schweren Tankdeckel fest verschlossen.

Die Wasserversorgung erfolgt über den Ohmbachzweckverband.

 

Quelle: Burgenlexikon Band III

Dieter Zenglein „Die Wasserversorgung der Burg Lichtenberg“

Recherchen Rauch

Text: Andreas Rauch, Verwaltung Burg Lichtenberg