Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg Johanniskraut- Hypericum perforatum Veranstaltung mit Kräuterpädagogin Christel Trost Termin: Dienstag, 16.07.2024 von 19.00 – 21.00 Uhr

Unser Johanniskraut ist eine typische Sommer-Sonnenpflanze die wir während seiner Blütezeit sammeln können.

Das gesamte Kraut ist nutzbar und hatte einen wichtigen Platz im Kräuterschrank unserer Großmütter .

Es ist eine Heilpflanze mit breitem Wirkspektrum, vielen Anwendungsmöglichkeiten und einem interessanten mythologischen Hintergrund.

Erfahren Sie mehr bei dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg. Hier kommen Sie der Natur wieder ein Stück näher und lernen die Wirkung der Pflanzen neu zu schätzen und zu würdigen.

Im Rahmen des Seminars wird pro Veranstaltung eine Pflanze detailliert vorgestellt.

Sie erfahren, wo und unter welchen Bedingungen sie wächst, wann und wie sie geerntet, gelagert, verarbeitet und verwendet wird.

Das Seminar findet in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg statt. Bitte eine Tasse/Glas, Löffelchen, Gabel und Schälchen mitbringen.

Die Gebühr für die zweistündige Veranstaltung beträgt 13,00 Euro. Anmeldungen unter 06381-8429 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de.

Burg“Einblicke“ – Spolien

Der Duden definiert eine Spolie (Mehrzahl Spolia) unter Anderem als aus anderen Bauten stammende, wieder verwendete Bauteile.

Auch auf Burg Lichtenberg gibt es unzählige solcher Spolien. Es ist zu erkennen, dass dies wohl schon seit Jahrhunderten Steine in Zweitverwendung eingesetzt werden. Dies ist auch nichts Aussergewöhnliches sondern in vielen Bauwerken auf der Welt üblich.

Spolien auf der Lichtenberg finden sich in größerer Zahl  an der westlichen Wehrmauer der Oberburg, aber auch an der großen nördlichen Bastion mit dem Göpelwerk – hier zur Bausubstanzsicherung.

Auf einem hier wiederverwendeten Stein (Höhe ca. 15 cm Breite ca. 10 – 15 cm Länge ca. 20 cm) sind sogar noch Satzfragmente in Rundgotischer Schrift zu erkennen. Dem Schriftbild nach handelt es sich w um „Weiss Rundgotisch“, eine Schrift welche im Jahre 1920 entwickelt wurde.

Die noch zu lesenden Worte (ein)“st uns wiedersehen“ ist die typische Formulierung für einen Abschiedsspruch. Daher könnte die Spolie von einem Grab- oder Gedenkstein stammen.

Aber wann wurde der Stein eingesetzt?

Ein Bild aus dem Jahre 1961 zeigt die noch unsanierte Stelle, 1968 zeigt eine Aufnahme die sanierte Mauer.  Sicherungsarbeiten in diesem Bereich der Bastion fanden unter Anderem in dem Jahr 1963 statt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Spolie bei diesen Arbeiten 1963 seine Verwendung fand.  Bemerkenswert ist, dass der so Stein gesetzt wurde, dass der Schriftzug erkennbar blieb.

Auf jeden Fall findet der Steinblock hier eine sinnvolle Verwendung, frei nach dem Steinmetzspruch: „Lieber klauen statt hauen“.

Quelle:

Duden

LAD Rheinland-Pfalz, Mainz

Bilderfundus Burg Lichtenberg

Die Rheinpfalz 1963

Recherche Rauch

 

 

 

WanderTreff Burg Lichtenberg mit der zertifizierten Gästeführerin Petra Rübel „Juniwanderung“ Am Mittwoch 26.06.2024

WanderTreff Burg Lichtenberg

mit der zertifizierten Gästeführerin Petra Rübel

 „Juniwanderung“

 Am Mittwoch 26.06.2024

findet die „Juniwanderung“ statt:

Treffpunkt: Bahnhof Glan-Münchweiler

Start: 13:00 Uhr

Länge ca. 10km

Wie bei jeder Wanderung erleben Sie unser wundervolles Pfälzer Bergland. Öffnen Sie Augen und Seele.

Anschließend gibt es einen gemütlichen Abschluss im Özge Döner & Pizza.

Wettertaugliche Kleidung und festes Schuhwerk wird empfohlen.

Unkostenbeitrag: 5 € für die Wanderung.

 Anmeldungen bei der Burgverwaltung,

Telefon: 06381 / 8429 (bitte erst ab 12:00 Uhr)

E-Mail:  burg-lichtenberg@kv-kus.de

oder bei der Gästeführerin Petra Rübel, Handy-Nr.: 0172/7658843

 

Workshop auf Burg Lichtenberg „Herstellung und gestalterisches Arbeiten mit Naturfarben“ am 27. und 28. Juli 2024

Workshop auf Burg Lichtenberg

„Herstellung und gestalterisches Arbeiten mit Naturfarben“

Termin: 27. und 28. Juli 2024

Uhrzeit: jeweils 10:30 bis ca. 14:30 Uhr

Expertin: Judith Boy Artisa, Körborn

Ort: Burg Lichtenberg – Hufeisenturm

Maximale Personenzahl: 10 Personen

Kosten: 20 €/Person

Vorraussetzung : Keine

Anmeldung: burg-lichtenberg@kv-kus.de

06381 8429 – am Besten nach 10 Uhr anrufen

In einem 2 tägigen Workshop erfahren Sie , wie man Naturfarben selbst herstellen und anwenden kann.

Basierend auf mittelalterlichen ( ungiftigen ! )

Rezepturen, entstehen mannigfaltige Möglichkeiten, gestalterisch tätig zu werden.

Unter der professionellen Anleitung von Judith Boy lernen Sie die Naturfarben kennen und arbeiten Ihr individuelles Kunstwerk !

 

Mitbringen : Leinwand nach Wahl, Aquarell Papier, Pinsel nach Wahl, Wasserbecher , Klebstoff Uhu , ausrangierte Taschentücher ( weiß/ hell )

Tischdecken , Seide ( weiß ) oder Woll- Reste ( weiß ) ,

Schere

Spaß und Neugier !

„Hiwwe wie Driwwe 2“: Als ob emol ned gelangt hädd! Begegnung mit dem Filmemacher Benjamin Wagener und dem Pfalz-Experten Michael Landgraf am 27.07.

Hiwwe wie Driwwe 2“:

Als ob emol ned gelangt hädd!

Begegnung mit dem Filmemacher Benjamin Wagener und dem Pfalz-Experten Michael Landgraf auf der Burg Lichtenberg

Wann: 27. Juli 2024

Einlaß ab 20.00 Uhr

Filmstart: Wenn es dunkel genug ist

Wo: Burg Lichtenberg, Unterburg

Tickets: NUR an der Abendkasse

Ticketpreis: 10,00 Euro/Person

Getränke und Knabberzeug gibt’s vor Ort

Am 27. Juli 2024 ist es soweit: Der Film Hiwwe wie Driwwe 2 kommt auf die Burg Lichtenberg. Am 14. April 2024 in der Kinowelt Landau mit über 1.000 Zuschauern bei der Premiere gestartet, begeistert er seit Monaten das Publikum und hat schon viele tausend Fans gewonnen. Ein Höhepunkt im Film ist der Besuch des Hauptdarstellers Monji El Beji beim Burgverwalter Andreas Rauch auf der Burg Lichtenberg, um Unterschiede in der Sprache und in der Mentalität zwischen Ost- und Westpfalz herauszufinden.

Den Spielfilm „Hiwwe wie Driwwe“ sahen 2019 mehr als 20.000 Besucher auf der Leinwand. Während darin der US-Amerikaner Doug Madenford in die Pfalz reiste, um die Heimat und die Sprache seiner Vorfahren zu erkunden, geht im zweiten Teil der Pfälzer Monji mit dem Klapprad in der Pfalz sowie in Pennsylvania und Ohio der Frage nach: Wie lebt und redet man „hiwwe“ und „driwwe“? Er erlebt, wie sich Menschen mit Herzblut für ihre „Muddersprooch“ und Lebensweise stark machen. Neu entdeckt werden die fantastischen Tierwesen Elwetritsche, der Saumagen, der Weihnachtsmann und mehr.

Pfalz- und Pfälzisch-Experte ist Michael Landgraf hat in seiner neueste Veröffentlichung, dem Pfälzisch-Band beim DUDEN-Verlag, auch die Verbreitung des Pfälzischen in der Welt dargestellt. Interviewpartner im Film sind neben ihm auch Kurt Beck, Christian „Chako“ Habekost und Thomas „Edsel“ Merz von Die anonyme Giddarischde.“

Filmemacher Benjamin Wagener wird im Rahmen der Veranstaltung einen Ausblick geben, wie es mit der „Hiwwe wie Driwwe“-Filmreihe weitergeht.

https://www.hiwwewiedriwwe.com/

Mittelalterwanderung mit der Wanderführerin Michelle Pfeifer am 22. Juni

Wandern Sie in den preußischen Bergen und besuchen Sie anschließend den Mittelaltermarkt auf Burg Lichtenberg besuchen

– Termin: Samstag, 22 Juni, 11 Uhr

– Treffpunkt: Parkplatz vor der Burg

– Distanz: rund 10 km, mittlere Schwierigkeit

– Kosten: 5 Euro für die Teilnahme, zzgl. Eintritt für den Markt

– Verpflegung: Rucksackverpflegung für Picknick unterwegs

– Anmeldung: bei der Burgverwaltung, Telefon: 06381-8429; E-Mail:  burg-lichtenberg@kv-kus.de

Pleinair-Mal-Event auf der Burg Lichtenberg am 15. und 16. Juni

Am 15. und 16. Juni 2024 findet zum ersten Mal ein Live-Mal-Event auf der Burg statt. Der Kunstverein „Freunde der Malerei“ lädt die Besucher herzlich ein, Künstlern beim Malen über die Schulter zu schauen. Die Künstler des Vereins, sowie auch Künstler des befreundeten „Kunstkreis Kusel“ präsentieren in dem besonderen Ambiente, über die gesamte Burganlage verteilt, am Samstag und Sonntag in der Zeit von 11 bis 19 Uhr, ihre Kunst und Maltechnik. Bei Regen wird die Veranstaltung verschoben. Die Ergebnisse dieser Pleinair-Malerei werden dann bei einer Vernissage, inklusive Livemusik und Vorstellung einiger der beteiligten Künstler, am Sonntag, den 7. Juli 2024 ab 16:30 Uhr auf dem Platz vor dem Musikantenland-Museum auf der Burg ausgestellt. Die Organisatorinnen Ulrike Freitag, Telefon: 06305-5137 und Manuela Shania Doll, Telefon: 0160-7797412 helfen bei Fragen vorab gerne weiter.

Die „Zeitreisenden“ machen am 06.07.2024 ab 18.00 Uhr Station auf Burg Lichtenberg.

Flair der Belle Epoche in Historischen Gemäuern!

Retrofuturisten laden ein zum Mondscheinpicknick auf Burg Lichtenberg

Den Schnurrbart gestutzt, Zylinder gebürstet die Haare gelegt, die Kleider zurecht gerückt, die Schuhe poliert und die Picknickkoffer gepackt und auf geht es zur Burg Lichtenberg bei Kusel. Zeitreisende, die aus einem Kontinuum des 19. Jahrhunderts des Jule Verne oder H.G. Wells ein phantastische Reise durch den Æther in die heutige Gegenwart begeben haben, laden in einer gemütlichen Gesellschaft zu einem Mondscheinpicknick in den historischen Gemäuern der Burg.

Wenn eine Idee entsteht, versucht man es auch in die Tat umzusetzen. Schon mehrmals organisierte die „Steam-Station Saar-Pfalz“ Picknicks im Bexbacher Blumengarten, jedoch Sonntags und zur Tageszeit. Doch immer größer wurde der Gedanke an einem Samstagabend eine gemütliche Gesellschaft zusammen zu bringen,die sich mit Decken, Stühlchen, Tichlein , gefüllten Picknickkörben, mit Lämpchen, Kerzenschein und viel guter Laune bis in das Mondlicht hinein eine tolle Zeit verbringen.

Die „SteamStation“ ist eine virtuelle Anlaufstelle für „Steampunk- und Zeitreise begeisterte“ im Internet erreichbar auf Facebook und unter www.steamstation.de .

Der Eisenbahnbaron Willi von Simonsdorf nebst Gattin Christine von Simonsdorf und der Beamtin im Amt für Ætherangelegenheiten Leonie Neumann sind das Fundament dieser losen Gesellschaft von gleichgesinnten Verrückten, die in teils realen und teils Phantastischer Kleidung durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte streifen und einfach eine schöne Zeit genießen.

In Zusammenarbeit mit der Leitung der Burg Lichtenberg, Herrn Andreas Rauch, wurde nun dieses Mondscheinpicknick ermöglicht und bestimmt zu einem großartigen Abend.

Musikalisch wird das gesellschaftliche Zusammentreffen von „Chim&Cherie“ ein Künstlerpaar aus Luxembourg ,die auch während des Picknicks mit Titeln, u.a. auch aus den 20er Jahren, unterhalten. Wiedergegeben wird das Repertoire auf Geige und Klarinette. Auch wird die Band „Transmission Retro Futura“ eine 4 Köpfige Band aus dem Saarland, deren Songs eine Liaison aus Rock-Mittelalter-Steampunk ergibt, das Picknick bereichern.

!! Wichtig: Wie immer ist Alles was für ein Picknick notwendig ist selbst mit zu bringen, es gibt nix zu kaufen, zu leihen oder zu klauen 😉
Nicht zu vergessen sind kleine Lichtquellen, Kerzen, Lämpchen, LED´s o.ä. was das Picknick zu einem kleinen gemütlichen Zusammensein machen kann.

 

!! ACHTUNG: Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt !

 

Burg“Einblicke“ – die Musikantenlandrose

Vor dem Eingang zur „Zehntscheune“ rechts befindet sich ein kleines Pflanzenbeet mit hübschen rot-rosa farbenen Rosen die ihren Duft in der Sommerluft verbreiten.

Von der Art her handelt es sich um eine kurzstilige, dornenlose Floribunder Rose, welche 1983 aus einer Zufallsmutation der „Karl-Höchst Rose“ entstanden ist (1). Sie wurde speziell für den Platz vor dem Eingang zum „Musikantenlandmuseum“ angekauft und 1993 auf den Namen „Musikantenlandrose“ getauft (2).

Ursprünglich stammt sie aus der Hand des Hobbyzüchters Hetzel, Baden-Württemberg. Nach dessen Ableben wurde die gesamte, wohl nicht rentable, Rosenzucht aufgegeben und die Informationen hierüber gingen verloren.  Leider auch über unsere Rose (1).

Selbst in dem doch recht umfangreichen Verzeichnis der „Modern Roses“ wird die Züchtung nicht aufgeführt. Anfänglich auch im Rosengarten Zweibrücken vertreten hat sie dort Platz für andere Exemplare gemacht (1).

Somit dürften die „Musikantenlandrosen“ auf Burg Lichtenberg die letzten ihrer Art sein.

Quelle

  • Herr Hübscher, Rosengarten Zweibrücken
  • Unterlagen Kreisverwaltung

Recherche Rauch