Kräuterseminar im „Rittersaal“ auf Burg Lichtenberg Veranstaltung mit Kräuterpädagogin Christel Trost Termine: 31. Juni 2026 von 19.00 – 21.00 Uhr bzw. 01. Juli 2026 von 19.00 – 21.00 Uhr

NACHTKERZE- oenothera biennis

Die Heilpflanze des Jahres 2026 stellt sich vor:

War die Nachtkerze früher einmal wegen ihrer nahrhaften Wurzel geschätzt gilt sie heute vorwiegend als Pflanze mit  schönen duftenden Blüten die sich erst zur Nacht hin öffnen und unzählige Nachtfalter anlockt.

Aber nicht nur ihr Duft ist betörend, sie auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Ekzemen.

Die ganze Pflanze ist auch in der Küche verwendbar und war früher ein beliebtes Gemüse.

Sie ist bei uns ein Neophyt welcher aus Nordamerika zu uns eingewandert ist.

Dort wurde sie von den Indianern schon heilkundlich genutzt.

Erfahren Sie mehr bei dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg. Hier kommen Sie der Natur wieder ein Stück näher und lernen die Wirkung der Pflanzen neu zu schätzen und zu würdigen.

Im Rahmen des Seminars wird pro Veranstaltung eine Pflanze detailliert vorgestellt.

Sie erfahren, wo und unter welchen Bedingungen sie wächst, wann und wie sie geerntet, gelagert, verarbeitet und verwendet wird.

Das Seminar findet in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg statt. Bitte eine Tasse/Glas, Löffelchen, Gabel und Schälchen mitbringen.

Die Gebühr für die zweistündige Veranstaltung beträgt 15,00 Euro.

Anmeldungen unter 06381-8429 (bitte erst ab 12.00 Uhr) oder

burg-lichtenberg@kv-kus.de.

Burg“Einblicke“ – „Altarnische“ im „Ostpalas“ auf der Oberburg

Auf der Oberburg von Burg Lichtenberg befindet sich der sogenannte „Prinzen-„ oder „Ostpalas“.

In der östlichen Giebelwand dieses Gebäudes ist eine sogenannte Hauskapelle in Form einer Altarnische vorhanden – doch was ist es genau? Dieser Frage soll hier nachgegangen werden.

Hauskapellen sind wie Tor- und Turmkapellen in einen anderen Baukörper eingegliedert.

Bei diesen Gebäuden handelt es sich ganz allgemein gesprochen um Wohnhäuser. Es spielt keine Rolle, ob es ein in einer Stadt gelegenes Bürgerhaus oder einen Palas oder Wohnturm in einer Burg betrifft. Hauskapellen können einen ganzen Saal einnehmen oder nur aus einer häufig zum Raum hin verschließbaren Altarnische bestehen.   Von außen sind Altarnischen meist mittels Erker oder Fenster baulich gekennzeichnet, was ihnen eine repräsentative Note verleihen kann.

Das Aufkommen der Hauskapellen lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen und wird mit einem Wandel in der Frömmigkeit erklärt.

Der Glaube der Laien verfestigte sich nicht zuletzt aufgrund der Kreuzzüge, so dass sich im Alltag Geistlichens und Weltliches durchdrangen. Dies hat auch in der Bauform seinen Ausdruck gefunden, indem Sakral- und Profanraum in der Hauskapelle zu einer Einheit verbunden wurden.

Im sogenannten Ostpalas der Oberburg der ursprünglich gräflich-veldenzischen Lichtenberg werden, basierend auf einem Inventar von 1625, die Wohnräume des Burgherrn vermutet. Dort ist in der östlichen Giebelseite im Erdgeschoss eine Hauskapelle in Form einer Altarnische eingefügt. Auf der Aussenseite der Giebelmauer, also von Osten gesehen, erweist sich die Altarnische als flacher, auf Konsolen vorkragender Erker.

Die Öffnung zum Altarerker besteht aus einem hohen und breiten, leicht angespritzten Bogen Früher war die Erkeröffnung vermutlich durch hölzerne Flügeltüren verschließbar und konnte auf diese Weise vom profanen Saalbereich geschieden werden. Der Bogen verdeckt links und rechts in den Nischeninnenseiten einen zur Aufbewahrung der liturgischen Ausstattung dienenden (verschließbaren?) Wandschrank sowie Piscina (Wasserbecken, in welchem der Priester Hände und Kelch wusch).

Zentral in der Rückwand der Nische eingelassen befindet sich eine weitere kleinere rundbogige Nische.

Sie ist mit einem hochrechteckigen Fenster sowie auf der Innenseite mit einer abgeschrägten Sohlebank ausgestattet. Gerade die Rückwand dieser Innennische zeichnet sich durch eine besonders sorgfältige Ausführung des Mauerwerks aus – im Gegensatz zu der ansonsten am Ostgiebel angewendeten Mauertechnik. Das Erdgeschoss könnte laut Tenor der jüngsten Forschungen anhand der außen je paarweise mit spitzbogigem Blendwerk versehenden Fenster (an der nördlichen Langseite des Ostpalas) stilistisch ungefähr in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert werde. Der Altar im Ostpalas, d.h. die Hauskapelle, wird 1444 in einer Kellerei-Rechnung zusammen mit der Kapelle in der unteren Burg erwähnt. Im Erdgeschoss-Saal des Ostpalas, zu dem sich der Altarerker öffnet, erhielten zu dieser Zeit offenbar ein größerer Kreis von Burgbewohnern am Gründonnerstag und am Ostersonntag die Vollkommunion, d.h. das Abendmahl in zweierlei Gestalt mit Brot und Wein. Ansonsten dürfte die Hauskapelle der privaten Andacht der gräflich-veldenzischen Familie samt vielleicht noch einem kleinen Personenkreis aus der engeren Umgebung der Veldenzer vorbehalten gewesen sein.

Quelle:

Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz 107. Band, Speyer 2009

Recherche Andreas Rauch, Burgverwaltung

Zeitreise: Fotoshooting auf Burg Lichtenberg/Pfalz am 18. und 19. April 2026 – Schönes zum Ansehen

Auf der imposanten Burg Lichtenberg/Pfalz entführt ein außergewöhnliches Fotoshooting von Hans Herzer und Freunden in vergangene faszinierende Welten.

In Kleidung der Tudorzeit, Landsknechten und schottischen Krieger erwacht die Geschichte zum Leben und lässt die Farben, Stoffe und Traditionen dieser bewegten Epoche eindrucksvoll sichtbar werden.

Die Zeitreise bietet eine lebendige Darstellung der europäischen Kultur und des 15. und 16. Jahrhunderts. Die mittelalterlichen Mauern der Burg Lichtenberg bilden dabei die perfekte Kulisse, um die Atmosphäre jener Zeit einzufangen.

Das Fotoshooting verbindet historische Authentizität mit künstlerischem Anspruch und schafft eindrucksvolle Bilder, die Geschichte fühlbar machen. Es ist eine Hommage an die Handwerkskunst der Schneider und die Tapferkeit der damaligen Soldaten – ein visueller Schatz für alle Liebhaber historischer Kostüme und lebendiger Geschichte.

Besuchen Sie uns, erleben Sie Geschichte mit.

Bogenbauseminar auf Burg Lichtenberg Samstag und Sonntag 18. und 19. Juli 2026 von 09.00– 18.00 Uhr (2-tägiger Kurs)

Termin:                                  Samstag und Sonntag 18. und 19. Juli 2026 von 09.00– 18.00 Uhr

Kosten:                                 249 € pro Person

Teilnehmer/innen:                Frauen und Männer, sowie Jugendliche ab 16 Jahren ( bzw. 14 Jahren mit Begleitperson) maximal 10 Personen

Leistungen:                           Bereitstellung aller Materialien und der notwendigen Werkzeuge.

Die Rohlinge die vorhanden sind: englischer Langbogen, Normannen, Alemannen, Holmegard und Bambus als moderner laminierter Bogen sowie drei Pfeile.

 Der Kurs findet im Freien statt.

 Die Teilnahme ist auf 10 Personen begrenzt.

 Beschreibung: Die Erfindung des Bogens ist für die Menschheit ein großer Fortschritt gewesen; er konnte aus der Entfernung lautlos Wild erlegen oder aus sicherem Abstand seine Habe verteidigen.

Bis vor etwa 500 Jahren wurde der Bogen noch alltäglich für diese Zwecke in unseren Breiten eingesetzt, heute dient er noch für die Jagd und zum Sport denn es ist immer noch eine physische und psychische Herausforderung einen Pfeil ins Ziel zu setzen.

An den zwei Tagen des Seminars stellen wir einen gebrauchsfertigen Bogen nach historischen Vorbildern her, zum Beispiel einen steinzeitl. Holmegard Bogen od. mittelalterlicher Wikinger- und englischer Langbogen. Moderner sind Bambusbögen die auch angeboten werden.

Als Bogenholz wird  Hickory verwendet.

Drei Pfeile mit Befiederung und die Sehne vervollständigen die Ausrüstung, die dann auch im Probeschießen getestet werden kann.

Zu der fachkundigen und handwerklichen Anleitungen werden während des Seminars auch allgemeinverständliche Hintergrundinformationen vermittelt.

Neben der Freude an handwerkliche Arbeit hat jeder/r  Teilnehmer/in die Möglichkeit, einen Bogen herzustellen, der, was Größe, Zuggewicht und den Endschliff angeht, speziell auf Ihn/sie persönlich zugeschgnitten ist.

Für sein leibliches Wohl muß allerdings Jede/r selbst sorgen.

Anmeldung und Auskunft:

Verwaltung Burg Lichtenberg

Telefon 06381 8429 (bitte erst ab 12.00 Uhr)

E-Mail: burg-lichtenberg@kv-kus.de

Audioguides auf Burg Lichtenberg

Ein wichtiger Baustein des barrierefreien Ausbaus der Burg sind auch selbstständige Führungen mit Hilfe von Audioguides, die sowohl für die Burganlage als auch für die Museen angeboten werden.

Es gibt drei eigenständige Führungen (je ca. 30 Minuten) mit jeweils 10 Stationen.

Aktuell sind die Führungen „GEOSKOP“ und „Zehntscheune“ verfügbar. Die Audioguides für den Außenbereich sind zwar textlich bereits erfasst, die Zuordnung kommt jedoch erst Ende Mai hinzu.

Die Führungen werden für folgende Besuchergruppen zur Verfügung gestellt:

Führungen für Kinder / geistig beeinträchtigte Personen, die in einfacher Sprache und auf einfache Weise die Stationen erläutern (Sprachen: deutsch und englisch)

Führungen in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch) zur Einbeziehung von Besuchern ohne Deutschkenntnisse

Führungen in Gebärdensprache (Video)

Führungen für Sehbeeinträchtigte mit besonderer Einbeziehung der tastbaren Elemente

Die notwendigen Geräte zum Abspielen der Führungen können vor Ort ausgeliehen werden.

Alternativ können die Führungen auch kostenlos per App auf das eigene mobile Endgerät geladen werden können. Durch die Audioguides wird gewährleistet, dass alle Gäste, auch die mit Beeinträchtigungen, die Möglichkeit erhalten, die Ausstellungen in den Museen sowie die Burganlage zu erleben.

Gefördert durch:

Musikantenland-Preis an Nicole Johänntgen vergeben

Thallichtenberg: In seiner letzten Sitzung hat der Burgrat die Saxo­phonistin Nicole Johänntgen zur neuen Musikantenland­preisträgerin gewählt. Damit wird die Musikerin und Kompo­nistin die vierzehnte Trägerin des „Lichtenburg-Preises des Musikantenlands“ und die erste Frau, die diesen Preis erhält.

Nicole Johänntgen ist Nachfolgerin von Martin Folz. Die Stabübergabe und damit Amtseinführung ist für Ende Mai dieses Jahres geplant. Der Burgrat ist das Gremium, dem die Verleihung dieses Preises obliegt. Der Preis ist mit 7.500,- Euro und einem vierwöchigen Aufenthalt auf Burg Lichtenberg dotiert. Er wird in der Regel alle drei Jahre neu vergeben.

Nicole Johänntgen, deutsche Jazzmusikerin und Komponistin, ist in Fischbach im benachbarten Saarland geboren und dort aufge­wachsen. Schon früh fiel ihre außergewöhnliche Musika­lität auf. Sie studierte Musik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim. Ihr Hauptinstrument ist Alt- und Sopran­saxophon. Sie hat mit Stars wie Daniel Powter (Bad Day), Roger Cicero, Eric Harland, Aaron Parks, Nils Landgren, Piet Klocke gespielt. Neben ihren europaweiten Konzertreisen hat sie viele Kompositionen erschaffen und sich vor allem die um Weiterbildung und Förderung junger europäischer Musikerinnen gekümmert. Sie ist eine Netzwerkerin in der Musikszene, und hat Kontakte zu Veranstaltern, Agenturen, Verlagen und Plattenlabels.

Seit 2005 lebt Johänntgen in der Schweiz, dennoch ziehen ihre saarländischen Wurzeln sie immer wieder gern in die Heimat.

Nicole Johänntgen erhielt erst kürzlich den Kunstpreis 2022 des Saarlandes. 1959 gestiftet, gehört dieser Preis zu den wichtigsten saarländischen Auszeichnungen in diesem Bereich. Die Jury hebt die Innovationskraft und Experimentierfreudigkeit der 41-Jährigen hervor und würdigt ihre Arbeit als Vermittlerin und Pädagogin. Nicole Johänntgen ist darüber hinaus in der Kategorie Holzblasinstrumente für den Deutschen Jazzpreis 2023 nominiert.

Nicole Johänntgen: „Sich von der Umgebung leiten zu lassen, ist wunderschön. Das Tolle am Beruf der Komponistin ist, dass ich mich austoben kann. Ich kann Dinge mit Musik beschreiben… ich kann mich inspirieren lassen von der Natur, von Menschen. Und ich finde es wunderschön, mich von der Umgebung leiten zu lassen, neue Musik zu schreiben. Das ist das eigentlich Magische, das sich in der Musik dann wider­spiegelt. Ich finde das extrem schön und bin sehr dankbar.“

https://www.nicolejohaenntgen.com/

 

TRAFO

TRAFO kommt ins Westpfälzer Musikantenland!
Die Region Westpfalz erhält für die Umsetzung des Transformationsvorhabens „Westpfälzer Musikantenland“ im Programm TRAFO der Kulturstiftung des Bundes bis zu 1,25 Mio.
Der Landkreis Kusel hat federführend in Kooperation mit dem Landkreis Kaiserslautern, dem Verein ZukunftsRegion Westpfalz e.V. und dem Land Rheinland-Pfalz eine Projektidee zur Förderung der kulturellen Infrastruktur im „Westpfälzer Musikantenland“ entwickelt und damit die Fachjury des Programmes „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, überzeugt.
„Die Kuseler Projektidee ist sehr überzeugend, weil sie nicht nur die Arbeit zweier Museen aus zwei Landkreisen verbindet, sondern gleichzeitig die vielfältigen Akteure in der Region mit einbinden will. Wir sind sicher, dass dadurch in der Region in den nächsten Jahren ein wichtiger Beitrag zur Regionalentwicklung geleistet werden kann“, so Samo Darian, Leiter des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“.
Ab 2020 werden deutschlandweit sieben Regionen gefördert, unter ihnen der Landkreis Kusel. Bis 2023 erhalten diese ausgewählten Regionen für die Umsetzung ihrer Transformationsprojekte jeweils Fördermittel von bis zu 1,25 Mio. Euro. Sie gehören zu insgesamt 18 Regionen, die TRAFO 2018 und 2019 bereits bei der Entwicklung von Transformationsvorhaben beriet und förderte.
„Kultur ist Standortfaktor und Lebensqualität“ so beschreibt der Landrat des Landkreises Kusel, Otto Rubly, kurz und treffend das Bestreben, die Region attraktiv zu gestalten und dem demografischen Wandel entgegenzutreten. „TRAFO gibt uns den entscheidenden Impuls und auch die Möglichkeiten, unsere ganze Region voranbringen“. Es ist an der Zeit unser Alleinstellungsmerkmal, das „Westpfälzer Wandermusikantenland“, mit seinen beiden Museen, dem Pfälzer Musikantenland-Museum auf Burg Lichtenberg und dem Westpfälzer Musikantenmuseum in Mackenbach in die Zukunft zu führen.

Ich freue mich besonders, diesen Weg zusammen mit unseren Partnern, dem Landkreis Kaiserslautern, dem Land Rheinland-Pfalz, der ZukunftsRegion Westpfalz und der Gemeinde Mackenbach zu gehen. Jetzt, wo die Entscheidung für unsere Projektidee positiv ausgefallen ist, freuen wir uns, gemeinsam mit den Kulturschaffenden der Region, die Ideen einer lebendigen Musikkultur in die Tat umzusetzen. In Kürze wird sich die Steuerungsgruppe treffen, um weitere Schritte zu besprechen.“
„Schon die Entwicklungsphase unseres gemeinsamen Projektantrages hat Meilensteine in der interkommunalen Zusammenarbeit gesetzt. Jetzt freuen wir uns auf die gemeinsame Umsetzungsphase unseres ambitionierten Vorhabens, wobei nicht nur die beiden Museen in ihrer Struktur gestärkt hervorgehen, sondern wir unserem gemeinsam gesetzten Ziel näherkommen werden, mit den unterschiedlichsten Akteuren die Musikkultur in unserer Region nachhaltig auszubauen. Ich bin mir sicher, dass es uns gelingen wird, mit frischen Akzenten der Gegenwart der hier ursprünglich verwurzelten Musikantentradition nachhaltig neue Bedeutung und aktuellen Wert zu geben“, versichert Landrat Ralf Leßmeister.
Der Landkreis Kusel hat sich auf Anregung von Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf für eine Förderung im TRAFO-Programm der Kulturstiftung des Bundes beworben. Minister Wolf betont hierzu: „Ich freue mich sehr, dass die Bewerbung erfolgreich war und danke der Kulturstiftung des Bundes und allen, die am Bewerbungsverfahren mitgewirkt haben. Die ländlichen Räume sind in Rheinland-Pfalz von großer Bedeutung. Die gesamte Landesregierung hat das im Blick und freut sich, dass der Bund mit Programmen wie TRAFO dabei unterstützt, dass die Kulturstiftung des Bundes ländliche Regionen bei der Weiterentwicklung ihrer kulturellen Infrastruktur unterstützt.
Die ZRW freut sich besonders, dass sich der Landkreis Kusel in Kooperation mit dem Landkreis Kaiserslautern für das TRAFO-Projekt im vergangenen Jahr begeistern ließ und die Trägerschaft übernommen hat“, ergänzt Dr. Clev von der Zukunftsregion Westpfalz. „Als Teil der Steuerungsgruppe freuen wir uns natürlich sehr über die Förderzusage der Kulturstiftung des Bundes. Durch deren finanzielle Unterstützung bietet sich für die Region die einmalige Chance die beiden Musikantenlandmuseen, aber auch die Musiker, Vereine und Chöre langfristig und nachhaltig zu unterstützen und zu fördern und damit die Region zu stärken!“
TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel
Mit TRAFO hat die Kulturstiftung des Bundes ein Programm initiiert, das ländliche Regionen in ganz Deutschland dabei unterstützt, ihre Kulturinstitutionen für neue Aufgaben zu öffnen. Das Programm will zudem dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur in der öffentlichen Wahrnehmung und die kulturpolitischen Strukturen in den Kommunen und Landkreisen dauerhaft zu stärken.
TRAFO fördert langfristige Veränderungsprozesse öffentlicher Kultureinrichtungen, die auf eine gesellschaftliche Herausforderung in ihrer Region reagieren und ein neues Selbstverständnis ihrer Aufgaben entwickeln möchten. Die beteiligten Museen, Theater, Büchereien, Musikschulen, Literaturhäuser und Kulturzentren werden so zu kulturellen Ankern ihrer Region und zu zeitgemäßen Kultur- und Begegnungsorten.
Von 2015 bis 2020 unterstützt TRAFO die Regionen Oderbruch, Saarpfalz, Schwäbische Alb und Südniedersachsen bei der Weiterentwicklung ihrer kulturellen Infrastruktur. In der zweiten Phase werden von 2020 bis 2023 sieben weitere Regionen gefördert. Diese sieben gehören zu deutschlandweit 18 Regionen, die TRAFO 2018 und 2019 bei der Entwicklung von Transformationsvorhaben beriet und förderte.
Die Kulturstiftung des Bundes stellt für das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ insgesamt Mittel in Höhe von 26,6 Mio. Euro bereit. Vonseiten der Ministerien, Landkreise und Kommunen erhalten die beteiligten Regionen eine Kofinanzierung. Darüber hinaus stellen sie Personal der Kommunal- oder Kreisverwaltungen zur Mitarbeit in den TRAFO-Projekten frei.
www.trafo-programm.de

Corona Aktuell

Liebe Besucherinnen und Besucher,

das Urweltmuseum GEOSKOP ist aufgrund des Beschlusses von Bund und Ländern zur Eindämmung der aktuellen Corona-Ausbreitung in Deutschland geschlossen. Es finden keine Veranstaltungen in den Museen als auch auf dem gesamten Burggelände statt. Aufgrund von Umbaumaßnahmen ist das Pfälzer Musikantenland-Museum in der Zehntscheune bis auf Weiteres geschlossen

Wir bitten um Ihr Verständnis.