Judith Boy Artista: Kunstmalerei mit Pflanzenfarben – Magie 11. und 12. April 2026

Die bildende Künstlerin Judith Boy erklärt die Grundlagen der  Pflanzenfarben und Ihrer Anwendung. In einem experimentellen Workshop erfahren Sie, wie man mit natürlichen, ungiftigen Pflanzenfarben tolle Bilder malen kann !

In einem kleinen Streifzug über die romantische Burg lernen Sie einheimische Pflanzen und “ Unkraut“ kennen, aus denen dann direkt Farbe zubereitet wird.

Zusätzlich bringt die Künstlerin noch andere Pflanzenfarben mit, die erklärt und verwendet werden vor Ort.

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Workshop mit Unikatkunst !

Mitzubringen wäre 2 – 3 Wasserbecher , Pinsel , Bleistift, Aquarell Papier oder anderes saugfähiges Papier zum Malen oder Leinwände nach Wahl , Salzstreuer, Küchenrolle.

Man braucht keine Vorkenntnisse und der Workshop ist für (fast) jedes Alters geeignet.

Mindestens Teilnehmerzahl 4 Personen

Maximale Teilnehmerzahl 13 Personen

Kosten: 60 Euro/Person

Zeiten:

Samstag, 11. April 2026

10.00 bis 13.00 Uhr

UND

Sonntag, 12. April  2026

10:00 bis 12.00 Uhr

Ort: Hufeisenturm Burg Lichtenberg

Anmeldung:

06381 8429 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de

 

Die bildende Künstlerin Judith Boy erklärt die Grundlagen der  Pflanzenfarben und Ihrer Anwendung. In einem experimentellen Workshop erfahren Sie, wie man mit natürlichen, ungiftigen Pflanzenfarben tolle Bilder malen kann !

In einem kleinen Streifzug über die romantische Burg lernen Sie einheimische Pflanzen und “ Unkraut“ kennen, aus denen dann direkt Farbe zubereitet wird.

Zusätzlich bringt die Künstlerin noch andere Pflanzenfarben mit, die erklärt und verwendet werden vor Ort.

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Workshop mit Unikatkunst !

Mitzubringen wäre 2 – 3 Wasserbecher , Pinsel , Bleistift, Aquarell Papier oder anderes saugfähiges Papier zum Malen oder Leinwände nach Wahl , Salzstreuer, Küchenrolle.

Man braucht keine Vorkenntnisse und der Workshop ist für (fast) jedes Alters geeignet.

Mindestens Teilnehmerzahl 4 Personen

Maximale Teilnehmerzahl 13 Personen

Kosten: 60 Euro/Person

Zeiten:

Samstag, 11. April 2026

10.00 bis 13.00 Uhr

UND

Sonntag, 12. April  2026

  1. 00 bis 12.00 Uhr

Ort: Hufeisenturm Burg Lichtenberg

Anmeldung:

06381 8429 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de

Burg“Einblicke“ – „Altarnische“ im „Ostpalas“ auf der Oberburg

Auf der Oberburg von Burg Lichtenberg befindet sich der sogenannte „Prinzen-„ oder „Ostpalas“.

In der östlichen Giebelwand dieses Gebäudes ist eine sogenannte Hauskapelle in Form einer Altarnische vorhanden – doch was ist es genau? Dieser Frage soll hier nachgegangen werden.

Hauskapellen sind wie Tor- und Turmkapellen in einen anderen Baukörper eingegliedert.

Bei diesen Gebäuden handelt es sich ganz allgemein gesprochen um Wohnhäuser. Es spielt keine Rolle, ob es ein in einer Stadt gelegenes Bürgerhaus oder einen Palas oder Wohnturm in einer Burg betrifft. Hauskapellen können einen ganzen Saal einnehmen oder nur aus einer häufig zum Raum hin verschließbaren Altarnische bestehen.   Von außen sind Altarnischen meist mittels Erker oder Fenster baulich gekennzeichnet, was ihnen eine repräsentative Note verleihen kann.

Das Aufkommen der Hauskapellen lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen und wird mit einem Wandel in der Frömmigkeit erklärt.

Der Glaube der Laien verfestigte sich nicht zuletzt aufgrund der Kreuzzüge, so dass sich im Alltag Geistlichens und Weltliches durchdrangen. Dies hat auch in der Bauform seinen Ausdruck gefunden, indem Sakral- und Profanraum in der Hauskapelle zu einer Einheit verbunden wurden.

Im sogenannten Ostpalas der Oberburg der ursprünglich gräflich-veldenzischen Lichtenberg werden, basierend auf einem Inventar von 1625, die Wohnräume des Burgherrn vermutet. Dort ist in der östlichen Giebelseite im Erdgeschoss eine Hauskapelle in Form einer Altarnische eingefügt. Auf der Aussenseite der Giebelmauer, also von Osten gesehen, erweist sich die Altarnische als flacher, auf Konsolen vorkragender Erker.

Die Öffnung zum Altarerker besteht aus einem hohen und breiten, leicht angespritzten Bogen Früher war die Erkeröffnung vermutlich durch hölzerne Flügeltüren verschließbar und konnte auf diese Weise vom profanen Saalbereich geschieden werden. Der Bogen verdeckt links und rechts in den Nischeninnenseiten einen zur Aufbewahrung der liturgischen Ausstattung dienenden (verschließbaren?) Wandschrank sowie Piscina (Wasserbecken, in welchem der Priester Hände und Kelch wusch).

Zentral in der Rückwand der Nische eingelassen befindet sich eine weitere kleinere rundbogige Nische.

Sie ist mit einem hochrechteckigen Fenster sowie auf der Innenseite mit einer abgeschrägten Sohlebank ausgestattet. Gerade die Rückwand dieser Innennische zeichnet sich durch eine besonders sorgfältige Ausführung des Mauerwerks aus – im Gegensatz zu der ansonsten am Ostgiebel angewendeten Mauertechnik. Das Erdgeschoss könnte laut Tenor der jüngsten Forschungen anhand der außen je paarweise mit spitzbogigem Blendwerk versehenden Fenster (an der nördlichen Langseite des Ostpalas) stilistisch ungefähr in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert werde. Der Altar im Ostpalas, d.h. die Hauskapelle, wird 1444 in einer Kellerei-Rechnung zusammen mit der Kapelle in der unteren Burg erwähnt. Im Erdgeschoss-Saal des Ostpalas, zu dem sich der Altarerker öffnet, erhielten zu dieser Zeit offenbar ein größerer Kreis von Burgbewohnern am Gründonnerstag und am Ostersonntag die Vollkommunion, d.h. das Abendmahl in zweierlei Gestalt mit Brot und Wein. Ansonsten dürfte die Hauskapelle der privaten Andacht der gräflich-veldenzischen Familie samt vielleicht noch einem kleinen Personenkreis aus der engeren Umgebung der Veldenzer vorbehalten gewesen sein.

Quelle:

Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz 107. Band, Speyer 2009

Recherche Andreas Rauch, Burgverwaltung

Zeitreise: Fotoshooting auf Burg Lichtenberg/Pfalz am 18. und 19. April 2026 – Schönes zum Ansehen

Auf der imposanten Burg Lichtenberg/Pfalz entführt ein außergewöhnliches Fotoshooting von Hans Herzer und Freunden in vergangene faszinierende Welten.

In Kleidung der Tudorzeit, Landsknechten und schottischen Krieger erwacht die Geschichte zum Leben und lässt die Farben, Stoffe und Traditionen dieser bewegten Epoche eindrucksvoll sichtbar werden.

Die Zeitreise bietet eine lebendige Darstellung der europäischen Kultur und des 15. und 16. Jahrhunderts. Die mittelalterlichen Mauern der Burg Lichtenberg bilden dabei die perfekte Kulisse, um die Atmosphäre jener Zeit einzufangen.

Das Fotoshooting verbindet historische Authentizität mit künstlerischem Anspruch und schafft eindrucksvolle Bilder, die Geschichte fühlbar machen. Es ist eine Hommage an die Handwerkskunst der Schneider und die Tapferkeit der damaligen Soldaten – ein visueller Schatz für alle Liebhaber historischer Kostüme und lebendiger Geschichte.

Besuchen Sie uns, erleben Sie Geschichte mit.

Shamrock Duo Celtic Folk Konzert Freitag, 08. Mai 2026 19.00 Uhr Kirche auf Burg Lichtenberg – Eintritt frei

Das Shamrock Duo präsentiert keltische Klänge:

Shamrock, der irische Weißklee, steht seit jeher als Symbolbegriff für die Kultur und Musik Irlands. Das gleichnamige Musik-Duo wurde 1983 gegründet und spielt neben traditionellen Stücken aus Irland, Schottland, Wales und der Bretagne eigene Musik aus keltischen Quellen.

Hilde Fuhs:

Gesang, Harfe, Mandola, Tin Whistle, Concertina

Jupp Fuhs:

Streichpsalter, Bodhran, Löffel und Knochen.

Die Presse schreibt:

„Das Shamrock Duo, Jupp und Hilde Fuhs, tourt seit über vier Jahrzehnten durch die Lande, im Gepäck keltische Folkmusik vom Feinsten.

Die elfenhafte Hilde spielt Harfe, Mandola, Concertina und Flöte, mit ihrer faszinierenden Gesangsstimme trägt sie gefühlvolle Balladen ebenso wie fröhliche und fetzig-rhythmische Songs vor. Jupp begleitet sie mit Trommel, Löffeln und Streichpsalter, als verschmitzter Erzähler versteht er es, das Publikum mit seinen kauzigen Erläuterungen  zu den Lindern in seinen Bann zu ziehen und zu begeistern. „

Faszinierende Tee-Welt – Jedes Heilkräutlein braucht sein eigenes Rezept – – Vortrag mit Verkostung –

Datum: Samstag, 07. März 2026

Uhrzeit: 14:00- ca. 16:00 Uhr

Treffpunkt: Rittersaal, Burg Lichtenberg

Kosten TN: 15,00 € pro Person

Tee ist nicht gleich Tee. Oft wir behauptet Heilkräuter wirken nicht, aber genauso oft liegt das an der nicht optimalen Tee-Zubereitung der Pflanzenteile. In diesem kurzweiligen Vortrag werden die wichtigsten Tee-Regeln, von Dosierung bis Ziehzeit und einige wichtige Heilpflanzen dazu anschaulich vorgestellt. Ein kleines Skript und Verkostung von verschiedenen Heiltee-Sorten ist inklusive.

Bitte eigene Tasse mitbringen!

Anmeldung bitte erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl unter 0 63 81/ 84 29 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de

Konzert in der evangelischen Kirche Burg Lichtenberg Am Samstag, 11. April 2026 um 16.00 Uhr

Am Samstag, 11. April 2026 um 16.00 Uhr Uhr gastiert das Kammermusikensemble der Werkgemeinschaft Musik in der evangelischen Kirche Burg Lichtenberg unter der Leitung von Peter Wuttke.

Das Ensemble präsentiert Werke für Holzbläser und Kontrabass aus verschiedenen Epochen, unter anderem von den Komponisten Antonín Dvořák, Alexander Zemlinsky, Samuel Barber wie auch der Komponistin Ruth Gipps.

Der Eintritt ist frei.

Kräuterseminar im „Rittersaal“ auf Burg Lichtenberg Veranstaltung mit Kräuterpädagogin Christel Trost Termine: 10. März 2026 von 19.00 – 21.00 Uhr

Brennessel- urtica dioica

Die Große Brennessel ist ein echter Zivilisationsfolger.

Sie sucht unsere Nähe und jedes Kind kennt sie schon. Aber sie brennt nicht nur sondern beschenkt uns auch mit vielen heilkundlichen Anwendungen und einem abwechslungsreichen Speiseplan.

Erfahren Sie mehr bei dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg. Hier kommen Sie der Natur wieder ein Stück näher und lernen die Wirkung der Pflanzen neu zu schätzen und zu würdigen.

Im Rahmen des Seminars wird pro Veranstaltung eine Pflanze detailliert vorgestellt.

Sie erfahren, wo und unter welchen Bedingungen sie wächst, wann und wie sie geerntet, gelagert, verarbeitet und verwendet wird.

Das Seminar findet in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg statt. Bitte eine Tasse/Glas, Löffelchen, Gabel und Schälchen mitbringen.

Die Gebühr für die zweistündige Veranstaltung beträgt 15,00 Euro.

Anmeldungen unter 06381-8429 (bitte erst ab 12.00 Uhr) oder

 

burg-lichtenberg@kv-kus.de.

Bogenbauseminar auf Burg Lichtenberg Samstag und Sonntag 18. und 19. Juli 2026 von 09.00– 18.00 Uhr (2-tägiger Kurs)

Termin:                                  Samstag und Sonntag 18. und 19. Juli 2026 von 09.00– 18.00 Uhr

Kosten:                                 249 € pro Person

Teilnehmer/innen:                Frauen und Männer, sowie Jugendliche ab 16 Jahren ( bzw. 14 Jahren mit Begleitperson) maximal 10 Personen

Leistungen:                           Bereitstellung aller Materialien und der notwendigen Werkzeuge.

Die Rohlinge die vorhanden sind: englischer Langbogen, Normannen, Alemannen, Holmegard und Bambus als moderner laminierter Bogen sowie drei Pfeile.

 Der Kurs findet im Freien statt.

 Die Teilnahme ist auf 10 Personen begrenzt.

 Beschreibung: Die Erfindung des Bogens ist für die Menschheit ein großer Fortschritt gewesen; er konnte aus der Entfernung lautlos Wild erlegen oder aus sicherem Abstand seine Habe verteidigen.

Bis vor etwa 500 Jahren wurde der Bogen noch alltäglich für diese Zwecke in unseren Breiten eingesetzt, heute dient er noch für die Jagd und zum Sport denn es ist immer noch eine physische und psychische Herausforderung einen Pfeil ins Ziel zu setzen.

An den zwei Tagen des Seminars stellen wir einen gebrauchsfertigen Bogen nach historischen Vorbildern her, zum Beispiel einen steinzeitl. Holmegard Bogen od. mittelalterlicher Wikinger- und englischer Langbogen. Moderner sind Bambusbögen die auch angeboten werden.

Als Bogenholz wird  Hickory verwendet.

Drei Pfeile mit Befiederung und die Sehne vervollständigen die Ausrüstung, die dann auch im Probeschießen getestet werden kann.

Zu der fachkundigen und handwerklichen Anleitungen werden während des Seminars auch allgemeinverständliche Hintergrundinformationen vermittelt.

Neben der Freude an handwerkliche Arbeit hat jeder/r  Teilnehmer/in die Möglichkeit, einen Bogen herzustellen, der, was Größe, Zuggewicht und den Endschliff angeht, speziell auf Ihn/sie persönlich zugeschgnitten ist.

Für sein leibliches Wohl muß allerdings Jede/r selbst sorgen.

Anmeldung und Auskunft:

Verwaltung Burg Lichtenberg

Telefon 06381 8429 (bitte erst ab 12.00 Uhr)

E-Mail: burg-lichtenberg@kv-kus.de