Konzert in dem Kammermusikraum mit NOMOS

Musik auf Burg Lichtenberg

Duo NOMOS am Freitag den 16.September 2022 auf Burg Lichtenberg, Kammermusikraum

Konzertbeginn 19:00 Uhr.
2016 haben sich die saarländische Flötistin Rotraut Jäger und die kolumbianische Pianistin Carolina Sarmiento León zum Duo „Nomos“ zusammengetan. Beide Musikerinnen leben in Zürich und interpretieren gemeinsam hauptsächlich Kompositionen der Flöte-/Klavier-Literatur nach 1900. So wird das Duo die renommierten Sonaten von Sergei Prokofjew, Bohuslav Martinů und Paul Hindemith im Programm haben. Die Zuhörer erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Konzert.

Flöte – Rotraut Jäger

Klavier – Carolina Sarmiento León

Eintritt gegen Kollekte

Die Burgmannen – Die Schwarzenberg

In der veldenz‘ischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Die Schwarzenberg

Es ist nicht endgültig geklärt ob die Schwarzenberg ebenfalls das Wappen mit den zwei Balken und den 5 Kugeln führte. Hierzu fehlen die Belege. Allerdings ist die Anwesenheit auf der Lichtenberg unbestritten

1429               hatte Thielmann von Schwarzenberg und

1445              Johann von Schwarzenberg

ein Haus in der „Ritterburg“ (heutige „Unterburg“).

1423             erscheint Jeckel Bornbach von Lichtenberg als Vetter von Theilmann

1454             ist Johann von Schwarzberg noch als Burgmann auf der Lichtenberg belegt

1466            Johann von Schwarzberg schließt mit dem Herzog einen Vertrag über das                          Haus auf Lichtenberg sollte er ohne männlichen Erben sterben.

1467            Johann von Schwarzberg ist Hofmeister des Herzogs (Beurkundet auf der                          Lichtenberg)

1469            lädt der Herzog Johann und Heinrich von Schwarzenberg sowie 12 andere zu einem Manngericht (Versammlung der Lehnsmannen zur Urteilsfindung in Lehnssachen) nach Meisenheim

1473                      gibt der Herzog ihm die lebenslängliche Nutznießung eines Gartens zu Lichtenberg, den vorher ein Winterbecher hatte (Beurkundung auf der Lichtenberg)

1475            wird Johann von dem Herzog mit verschiedenen Gütern belehnt                                          (beurkundet auf der Lichtenberg)

Aufgrund der verwandschaftlichen Beziehungen der Schwarzenberg auf Lichtenberg zu den Bornbach auf Lichtenberg so liegt die Vermutung nahe, dass auch die Schwarzenberg auf Lichtenberg das Wappen der auf 2 Balken verteilten 5 Kugeln geführt haben. Eine sichere Feststellung war bisher jedoch nicht möglich. Zwar wurde von Thielmann von Schwarzenberg in München ein Siegel aus dem Jahre 1416 gefunden, jedoch nur mit zwei Querbalken ohne die Kugeln. Johann von Schwarzenberg hat desöfteren gesiegelt, jedoch ist das Siegel nicht erhalten geblieben.

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch

Die Burgmannen – die Esch

In der veldenz‘ischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Die Esch

Bei dieser Familie werden auch erstmalig Farben des verwendeten Wappens der zwei Balken und der 5 Kugeln angegeben: Schild rot, Balken weiß, Kugeln gelb (jedoch nach anderen Angaben schwarz).

Erstmalig wird Ensfrid von Esch Ende des 14. Jahrhunderts unter den Burgmannen auf Lichtenberg aufgezählt.

 

1383,1387 und 1388      siegelte dieser in verschiedenen Urkunden

1457                           wird neben Ensfrid auch ein Jakob von Esch als Burgmann erwähnt

1457                          wird ein Werner von Esch als Hofmeister der Herzogin erwähnt und                                    hatte 15 Pfund Heller als erbliches Lichtenberger Burglehen

1467                          schuldet ihm der Herzog 200 Gulden und entschädigte ihn dafür aus                                    den Gefällen (Erträge, Einkünfte oder Abgaben) zu Lichtenberg

1472                          ist Werner Esch Hofmeister des Herzogs

1485                          quittiert Werner Geld welches ihm der Herzog wieder erstattet hat.

 

Aber das nie stillstehende Rad der Zeit lief auch für diese Familie. Ab dem 16. Jahrhundert sind die Eschs nicht mehr auf Burg Lichtenberg erwähnt.

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch

 

Die Burgmannen – Bornbach von Lichtenberg

In der veldenz‘ischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Bornbach von Lichtenberg

Vielseitig waren die Bornbach von Lichtenberg – sie standen in veldenzischen, sponheimer und kurtrierischen Lehndiensten.

Der erste der aus dem Geschlecht genannt wird ist Ritter Wilhelm genannt Bornebach.

1288      ist er an der Festlegung des Wittums (Witwensitz) für Agnes von Leiningen beteiligt.

1303      ist er Zeuge in einer Urkunde bei der Heirat zwischen Johann II von Sponheim-Kreuznach und Wildgräfin Susanna von Kyrburg.

Als zweiter ist Klaus I bekannt:

1343      hat er als Edelknecht von Lichtenberg mit seiner Frau Katharina ein Burglehen zu Lichtenberg

1354      einigt er sich mit Godelmann Finchel (Edelknecht zu Lichtenberg) bezüglich eines Zehnten zu Wieselnbach.

Von Klaus dem I. ist ein Sohn Klaus II. bekannt

1371      schließt dieser mit 15! Weiteren Burgmannen von Lichtenberg mitten im kalten Winter mit dem Grafen von Veldenz einen Burgfrieden ab.

Klaus II.  hinterläßt zwei Söhne, Klaus III. und Jeckel.

1393      verbürgt sich ein Eberhard von Sötern für Jeckel Bornbach von Lichtenberg

1416      wird Jeckel mit vielen anderen Adligen zu einem Mannentag nach Meisenheim geladen.

1420      söhnt sich Jeckel wegen mehreren Streitigkeiten mit dem Grafen von Veldenz aus und es ist belegt, dass Jeckel ein Haus auf Burg Lichtenberg hat

Die Familie stand jedoch nicht nur in veldenzischen sondern auch in Sponheimer und kurtrierischen Diensten

Sponheim

1389      söhnte sich Jeckel Bornbach von Lichtenberg mit Graf Simon von Sponheim-Vianden aus und verpflichtete sich und seine Erben dem Grafen für 10 Gulden jährlich

1390      Klaus III. und Jeckel erhalten von Graf Johannes III. von Sponheim Wein als Mannlehen (Lehen gegen Heerfolge).

Kurtrier

Hier ist Nikolaus Bornbach zu nennen

1347      wirbt Erzbischof Balduin von Trier „gegen Ludwig, der sich Kaiser nennt“

1351      bestätigt er den Erhalt von Manngeld

Aber auch der bereits erwähnte Jeckel lässt sich in kurtrierischen Diensten gut belegen

1380      schwört er Urfehde (durch Eid bekräftigter Verzicht auf Rache und auf weitere Kampfhandlungen) wegen seinem Streit mit der Stadt Trier

1386      verzichtet er auf Manngeld und bekommt als Gegenleistung ein Gut zurück

1390      ist er kurtrierischer Amtmann zu Kastel auf der Blies

1401      gibt ihm der Erzbischof von Trier das Amt Liebenberg bei St. Wendel

Dies sind nur kleine Ausschnitte aus fernen Zeiten welche von dem Wirken der Menschen, die heute fast vergessen sind, zeugen.

 

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch

Forschungswerkstatt für Menschen ab 5 Jahren in den Sommerferien 2022

25.07. – 02.09.2022, wochentags, jeweils eintägig, 10 – 15 Uhr

Burg Lichtenberg und seine Umgebung

Sommerzeit – Expeditionszeit: Wir erkunden, welche besonderen Pflanzen und Tiere auf den Wiesen und in den Wäldern rund um die Burg Lichtenberg leben und schauen uns die Burg auch selber mal genauer an. Mit Expeditionsausrüstung geht es erst raus in die Natur und später ins Forschungslabor, um spannende Einblicke in eine verborgene Welt zu bekommen. Außerdem wird kreativ gebastelt, gezeichnet und gemalt. Kommt mit auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise, die quasi vor der Haustür beginnt!

 Treffpunkt: Urweltmuseum GEOSKOP, Burg Lichtenberg (Pfalz)

Kosten: 10 € je Teilnehmer*in bzw. 20 € bei zweitägigen Veranstaltungen

Mitbringen: Rucksackverpflegung und wetterfeste Kleidung

Anmeldung: ab 6. Juni 2022 unter 06381-993450

Leitung: Vanessa Zürrlein/Kira Schording/Malin Theobald/Jan Fischer

Termine / Themen:

25.07. (Mo)       Bäume – Riesen im Klimawandel

26.07. (Di)        Schmetterlinge, Motte, Nachtfalter & Co

28.07. (Do)       Heimische Spinnen

29.07. (Fr)        Käfer – ein krabbeliger Erlebnistag

01.08. (Mo)       Fossilien

02.08. (Di)        Natur im Glas

04.08. (Do)       Zeichnen für junge ForscherInnen

05.08. (Fr)        Fossilien

08.08.(Mo)        Schmetterlinge, Motte, Nachtfalter & Co

09.08. (Di)        Wildbienen

10.08. (Mi)        Heimatkunde – rund um die Burg

11.08. (Do)       Heimische Spinnen

12.08. (Fr)        Käfer – ein krabbeliger Erlebnistag

15.08.(Mo)        Bäume – Riesen im Klimawandel

16.08. (Di)        Natur und Nachhaltigkeit

17.08. (Mi)        Heuschrecken

18.08. (Do) + 19.08. (Fr) Projekttage Vögel

22.08. (Mo) + 23.08. (Di) Projekttage Vögel

24.08. (Mi)        Natur und Nachhaltigkeit

25.08. (Do)       Natur mit allen Sinnen

26.08. (Fr)        Heuschrecken

 29.08.(Mo)        Pflanzen

30.08. (Di)        Heuschrecken

31.08. (Mi)        Natur mit allen Sinnen

01.09. (Do)       Natur im Glas

02.09. (Fr)        Zeichnen für junge ForscherInnen

Inhalte:

Bäume – Riesen im Klimawandel – Wald gibt es bekanntlich ohne Bäume nicht. Sie sind schon seit Urzeiten ein wichtiger Teil unserer Natur und es gibt uralte, beeindruckende Giganten unter ihnen. Wir gehen auf Entdeckertour, welche Baumarten es rund um die Burg gibt. Sahen die Bäume vor Jahrmillionen schon genauso aus wie heute? Warum sind unsere Bäume heutzutage gefährdet? Können Bäume sogar sprechen? Diese und weiter spannende Fragen werden wir im Wald und im Museum gemeinsam erforschen.

Fossilien – Was ist ein Fossil und woran erkenne ich es? Wo kann ich Fossilien finden und wie kann ich sie freilegen? Wir untersuchen und bestimmen Fossilien aus dem Museum, präparieren sie frei und stellen ganz persönliche Urzeit-Souvenirs her. Eine spannende Reise in eine versteinerte Welt, die direkt unter unseren Füßen liegt.

Heimatkunde – Natur und Geschichte rund um die Burg Lichtenberg. Welche besonderen Tiere und Pflanzen kommen nur auf der Burg vor? Welche Ritter haben auf der Burg gehaust? Welche Berge können vom höchsten Turm, dem Bergfried, entdeckt werden? Welche Sagen und Mythen ranken sich um die über 800 Jahre alte Burg? Es gibt viel zu entdecken, also seid dabei.

Heimische Spinnen – Niemand muss vor unseren Spinnen Angst haben, weder zuhause noch in der Natur. Wir werden uns mit vielen spielerischen Aktionen und tollem Anschauungsmaterial das geheime Leben dieser scheuen, aber zugleich faszinierenden und außergewöhnlichen Achtbeiner ansehen. Und nicht zuletzt werden wir, mit Fangbox und viel Forscherdrang, unsere kleinen Freunde ganz genau unter die Lupe nehmen.

Heuschrecken – Welches Kind liebt es nicht, Heuschrecken über die Wiesen zu verfolgen? Doch was macht sie so besonders? Welche Arten gibt es hier? Wie sehen sie aus? Von was ernähren sie sich? Hier werden wir alles rund um Heuschrecken kennen lernen, ihnen über die Wiesen folgen und uns jedes kleine Detail genau anschauen. Basteln und Zeichnen wird auch nicht zu kurz kommen. Am Ende werden wir zusammen richtige Heuschrecken-Profis sein!

Käfer – ein krabbeliger Erlebnistag – Wer kennt den schwarz-roten Marienkäfer oder den violett-schwarz schillernden Mistkäfer nicht? Doch es gibt noch so viel mehr spannende Käfer rund um die Burg zu entdecken. Kommt mit auf eine krabbelige Reise zu unserer großen Käferwelt!

Natur im Glas – Wir machen uns die Welt wie sie uns gefällt. In der Forschungswerkstatt geht’s an diesem Tag um unseren Planeten. Was haben Skorpion und Eisbär gemeinsam? Warum gibt es den Jaguar nur im Amazonas- Regenwald und welche Rolle spielt dabei euer Vorgarten? Wir machen uns gemeinsam auf Entdeckungstour, verstehen was hinter den Kulissen vor sich geht und erschaffen ein eigenes heimisches Biotop zum mit nach Hause nehmen. Wer möchte darf gerne ein luftdichtes, durchsichtiges Gefäß mit großer Öffnung (z.B. Marmeladenglas, Plastikbox, 8–15cm Durchmesser) mitbringen.

Natur mit allen Sinnen – Wie riecht, schmeckt und fühlt sich die Natur an? Wie sieht sie genau aus? Und wie hört sie sich an? Gibt es Unterschiede in der Natur auf dem steinernen Burgfried zu den umliegenden Wiesen und Wäldern? Am Sinnestag lernen wir durch Beobachtungen, Experimente und Spiele die Natur mit all unseren Sinnen kennen.

Natur & Nachhaltigkeit – Wiederverwerten wird an diesem Tag großgeschrieben! Gebastelt wird mit vor Ort selbst zusammengetragenen Natur- sowie zuvor gesammelten „Wegwerf“ Materialien, die geeignet sind. Die TeilnehmerInnen dürfen auch schon vorab zuhause eigene Materialien sammeln und diese mitbringen. In Verbindung mit der Natur werden am Ende wunderschöne Kunstwerke entstehen.

Pflanzen – Welche Pflanzen gibt es eigentlich in unserer Gegend? Welche finden wir im Wald, welche auf den Wiesen und welche gedeihen auf dem steinigen Burgfried? An diesem Tag werden wir uns die heimischen Pflanzen einmal ganz genau anschauen. Neben dem Erforschen kommen natürlich das Malen und Basteln mit den Pflanzen auch nicht zu kurz!

Projekttage Vögel – Zwei Tage geht es um heimische Vögel. Am ersten Tag starten wir auf der Burg mit vielen Beobachtungen und Nachforschungen zu den hier lebenden Vögeln, dabei kommt das Basteln und Zeichnen natürlich auch nicht zu kurz. Am zweiten Tag geht es auf den Potzberg, wo wir unser Wissen weiter vertiefen und uns besonders den Greifvögeln widmen. Highlight wird eine Greifvogel-Show sein. (Zusatzkosten Eintritt Potzberg, zahlbar vor Ort)

Schmetterlinge – Die kleine Raupe Nimmersatt ist wohlbekannt. Ebenso die bunten, schillernden Schmetterlinge auf unseren Blumenwiesen. Aber welche Raupe gehört zu welchem Schmetterling? Ist eine Motte auch nur ein Nachtfalter? Und was ist denn eigentlich ein Federgeistchen? Mit spannenden Aktionen und viel Anschauungsmaterial werden wir diese und noch mehr Fragen um die hübschen Tänzer der Lüfte lösen.

Wildbienen – Bienen sind ganz besondere Lebewesen und vor allem ihre vielen kleinen oft unbeachteten Vertreter, die Wildbienen. Hier erfahrt ihr alles über die große Leistung für uns und die Natur, was diese kleinen emsigen Flieger täglich erbringen.

Zeichnen für junge ForscherInnen – Erkennen, Bestimmen und Verstehen. Darum geht es laut Armin Coray beim Zeichnen. Wer das ist, wie viel Faszination in der Welt der Zeichnungen steckt und vor allen Dingen, wie ihr selbst eigene wissenschaftliche Zeichnungen erstellt, erfahrt ihr an diesem Tag. Wir entdecken unsere eigenen Motive in der Tier- und Pflanzenwelt der Burg Lichtenberg und erstellen im Laufe des Tages eine Menge naturgetreue Zeichnungen.

 

Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg am Dienstag, 5. Juli 2022 von 19 – 21 Uhr

Heilpflanze „Schafgarbe – achillea millefolium “

Die Wiesenschafgarbe ist eine unserer wertvollsten Wildpflanzen im bunten Angebot der heimischen Kräuter. Sie ist nicht nur sehr vielfältig anwendbar, sondern auch häufig in blühenden Wiesen, Gärten und am Wegrand zu finden. Es scheint fast so, als wolle diese alte Heilpflanze ihre Verbundenheit zu den Menschen zeigen. Von vielen alten Heilern wurde sie geschätzt, nicht zuletzt hat Pfarrer Kneipp ihre große Bedeutung als Heilpflanze wieder hervorgehoben. Ihr Beiname „Augenbraue der Venus“ gibt uns den Hinweis auf ihre Verwendung als Frauenheilkraut, „achillea“ verweist auf Achilles, den Held der griechischen Sage, der mit der Schafgarbe seine Verletzung heilte – die Pflanze ist auch ein ausgezeichnetes Wundheilkraut. Darüber hinaus besitzt sie noch diverse andere Anwendungsmöglichkeiten, die sie zu einem sehr geschätzten Bestandteil der Kräuterapotheke machen. So erstreckt sich ihr Wirkungsbereich über Magen- und Verdauungsbeschwerden, Frauenbeschwerden, Herz-Kreislauf, Verletzungen u.v.m. Wenn die Schafgarbe blüht und ihr würziger Duft über die Wiesen weht, wissen wir, dass der Sommer endlich da ist…..Sie lädt uns ein, uns näher mit ihr zu beschäftigen.

Mit dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg kann man der Natur wieder ein Stück näher kommen und die Wirkungen der Pflanzen neu schätzen und würdigen lernen. Unter dem Begriff Wildkräuter werden in der Küche und in Rezeptsammlungen die Pflanzen zusammengefasst, die zum Verzehr geeignet und nicht züchterisch bearbeitet sind. Lernen Sie die Wirkungen der Wildkräuter neu schätzen und würdigen. Im Rahmen des Seminars wird pro Veranstaltung eine Pflanze detailliert vorgestellt. Sie erfahren, wo und unter welchen Bedingungen sie wächst, wann und wie sie geerntet, gelagert, verarbeitet und verwendet wird. Das jeweilige Wildkraut des Monats wird im Kurs probiert. Das Kräuterseminar findet in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg statt.

Die Gebühr für die zweistündige Veranstaltung beträgt 13,00 Euro. Anmeldungen erforderlich unter 06381-8429 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de.

 

 

 

Qigong – Auftaktveranstaltung 2022

Burg Lichtenberg

Qigong unterm Himmelszelt

von Juni bis Oktober 2022

Qigong ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin.

Die fließenden Bewegungen im Fluss der eigenen Atmung führen in die eigene Mitte

Einladung zu mehr Gelassenheit im Alltag

Erfahren Sie die Wirkung der Qigong-Übungen auf Muskeln, Faszien und Gelenke.

  • Qigong fördert das Zusammenspiel von Körper – Geist und Seele.
  • Die Verringerung der körperlichen Anspannungen und die beruhigende Wirkung auf Seele und Geist sind deutlich spürbar.
  • Durch diese Harmonie entsteht ein Wohlgefühl der Lebendigkeit aus innerer Ruhe und Kraft.

 Dienstag 07.06.2022 um 19.00 Uhr Auftaktveranstaltung: 6 Euro

Anmeldung & Information

Marlene Katzenberger mobil: 01703520334

Qigong Lehrerin, Fachübungsleiterin für Entspannung & Bewegung und Rehasport

 

Die Burgmannen – Gauwer von Lichtenberg

In der veldenz‘ischen Zeit der Burg 1214-1444 finden sich unter den Burgmannen auffallend viele Träger eines Wappens mit 2 waagrechten Querbalken, von denen der obere mit 3, der untere mit 2 Kugeln belegt ist.

Dieses Wappen kann als echtes Lichtenberger Burgmannenwappen gelten, die Träger waren nachweislich auch untereinander verwandt. Durch die Farben, die nicht mehr alle bekannt sind, dürften sich die Wappen der einzelnen Familien voneinander unterschieden haben.

Zur Anschauung verwenden wir das Wappen derer von Esch (Burgmannen im 14.  und 15. Jahrhundert) Hier wurde erstmalige die Wappenfarbe beschrieben – unklar ist allerdings die Farbe der Kugeln: schwarz oder gelb.

Übrigens: Im Wappen der Gemeinde Thallichtenberg zu der Burg Lichtenberg gehört finden sich heute noch die Balken und fünf Kugeln.

Die Gauwer von Lichtenberg

Das Wappen der auf 2 Balkenverteilten 5 Kugeln findet sich auch bei den Gauwer von Lichtenberg, die seit 1282 auftreten.

Der am frühesten und am häufigsten genannte Vertreter ist Ritter Sibodo I. der Gauwer (1282 – 1306). Er wird nachweislich zweimal als ritterlicher Burgmann auf Lichtenberg mit Bertram von Wadenau genannt. Ausserdem 1282 in einer Hunolstein-Urkunde, 1285 in einer Wildgrafenurkunde und ist 1288 bei der Festsetzung des Wittums für Agnes von Leiningen anwesend. Ausserdem 1293, 1297 und 1303 in Sponheimer Urkunden, 1293, 1306 in Wörschweiler Urkunden und 1302 in einer Urkunde des Klosters Remigiusbergs.

Auch Nachkommen sind bekannt:

Johann Gauwer von Lichtenberg (um1223); Ritter Dietrich Gauwer von Lichtenberg (um1332). Die Familie spaltete sich in etliche Zweige und verschwand, wie so viele, irgendwann im Nebel der Geschichte

Quelle:

Haarbeck: Die Grafen von Veldenz und ihre Burgmannen auf Lichtenberg 1214 – 1444

Text: Andreas Rauch