Shamrock Duo Celtic Folk Konzert Freitag, 08. Mai 2026 19.00 Uhr Kirche auf Burg Lichtenberg – Eintritt frei

Das Shamrock Duo präsentiert keltische Klänge:

Shamrock, der irische Weißklee, steht seit jeher als Symbolbegriff für die Kultur und Musik Irlands. Das gleichnamige Musik-Duo wurde 1983 gegründet und spielt neben traditionellen Stücken aus Irland, Schottland, Wales und der Bretagne eigene Musik aus keltischen Quellen.

Hilde Fuhs:

Gesang, Harfe, Mandola, Tin Whistle, Concertina

Jupp Fuhs:

Streichpsalter, Bodhran, Löffel und Knochen.

Die Presse schreibt:

„Das Shamrock Duo, Jupp und Hilde Fuhs, tourt seit über vier Jahrzehnten durch die Lande, im Gepäck keltische Folkmusik vom Feinsten.

Die elfenhafte Hilde spielt Harfe, Mandola, Concertina und Flöte, mit ihrer faszinierenden Gesangsstimme trägt sie gefühlvolle Balladen ebenso wie fröhliche und fetzig-rhythmische Songs vor. Jupp begleitet sie mit Trommel, Löffeln und Streichpsalter, als verschmitzter Erzähler versteht er es, das Publikum mit seinen kauzigen Erläuterungen  zu den Lindern in seinen Bann zu ziehen und zu begeistern. „

Faszinierende Tee-Welt – Jedes Heilkräutlein braucht sein eigenes Rezept – – Vortrag mit Verkostung –

Datum: Samstag, 07. März 2026

Uhrzeit: 14:00- ca. 16:00 Uhr

Treffpunkt: Rittersaal, Burg Lichtenberg

Kosten TN: 15,00 € pro Person

Tee ist nicht gleich Tee. Oft wir behauptet Heilkräuter wirken nicht, aber genauso oft liegt das an der nicht optimalen Tee-Zubereitung der Pflanzenteile. In diesem kurzweiligen Vortrag werden die wichtigsten Tee-Regeln, von Dosierung bis Ziehzeit und einige wichtige Heilpflanzen dazu anschaulich vorgestellt. Ein kleines Skript und Verkostung von verschiedenen Heiltee-Sorten ist inklusive.

Bitte eigene Tasse mitbringen!

Anmeldung bitte erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl unter 0 63 81/ 84 29 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de

Konzert in der evangelischen Kirche Burg Lichtenberg Am Samstag, 11. April 2026 um 16.00 Uhr

Am Samstag, 11. April 2026 um 16.00 Uhr Uhr gastiert das Kammermusikensemble der Werkgemeinschaft Musik in der evangelischen Kirche Burg Lichtenberg unter der Leitung von Peter Wuttke.

Das Ensemble präsentiert Werke für Holzbläser und Kontrabass aus verschiedenen Epochen, unter anderem von den Komponisten Antonín Dvořák, Alexander Zemlinsky, Samuel Barber wie auch der Komponistin Ruth Gipps.

Der Eintritt ist frei.

Kräuterseminar im „Rittersaal“ auf Burg Lichtenberg Veranstaltung mit Kräuterpädagogin Christel Trost Termine: 10. März 2026 von 19.00 – 21.00 Uhr

Brennessel- urtica dioica

Die Große Brennessel ist ein echter Zivilisationsfolger.

Sie sucht unsere Nähe und jedes Kind kennt sie schon. Aber sie brennt nicht nur sondern beschenkt uns auch mit vielen heilkundlichen Anwendungen und einem abwechslungsreichen Speiseplan.

Erfahren Sie mehr bei dem Kräuterseminar auf Burg Lichtenberg. Hier kommen Sie der Natur wieder ein Stück näher und lernen die Wirkung der Pflanzen neu zu schätzen und zu würdigen.

Im Rahmen des Seminars wird pro Veranstaltung eine Pflanze detailliert vorgestellt.

Sie erfahren, wo und unter welchen Bedingungen sie wächst, wann und wie sie geerntet, gelagert, verarbeitet und verwendet wird.

Das Seminar findet in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg statt. Bitte eine Tasse/Glas, Löffelchen, Gabel und Schälchen mitbringen.

Die Gebühr für die zweistündige Veranstaltung beträgt 15,00 Euro.

Anmeldungen unter 06381-8429 (bitte erst ab 12.00 Uhr) oder

 

burg-lichtenberg@kv-kus.de.

Bogenbauseminar auf Burg Lichtenberg Samstag und Sonntag 18. und 19. Juli 2026 von 09.00– 18.00 Uhr (2-tägiger Kurs)

Termin:                                  Samstag und Sonntag 18. und 19. Juli 2026 von 09.00– 18.00 Uhr

Kosten:                                 249 € pro Person

Teilnehmer/innen:                Frauen und Männer, sowie Jugendliche ab 16 Jahren ( bzw. 14 Jahren mit Begleitperson) maximal 10 Personen

Leistungen:                           Bereitstellung aller Materialien und der notwendigen Werkzeuge.

Die Rohlinge die vorhanden sind: englischer Langbogen, Normannen, Alemannen, Holmegard und Bambus als moderner laminierter Bogen sowie drei Pfeile.

 Der Kurs findet im Freien statt.

 Die Teilnahme ist auf 10 Personen begrenzt.

 Beschreibung: Die Erfindung des Bogens ist für die Menschheit ein großer Fortschritt gewesen; er konnte aus der Entfernung lautlos Wild erlegen oder aus sicherem Abstand seine Habe verteidigen.

Bis vor etwa 500 Jahren wurde der Bogen noch alltäglich für diese Zwecke in unseren Breiten eingesetzt, heute dient er noch für die Jagd und zum Sport denn es ist immer noch eine physische und psychische Herausforderung einen Pfeil ins Ziel zu setzen.

An den zwei Tagen des Seminars stellen wir einen gebrauchsfertigen Bogen nach historischen Vorbildern her, zum Beispiel einen steinzeitl. Holmegard Bogen od. mittelalterlicher Wikinger- und englischer Langbogen. Moderner sind Bambusbögen die auch angeboten werden.

Als Bogenholz wird  Hickory verwendet.

Drei Pfeile mit Befiederung und die Sehne vervollständigen die Ausrüstung, die dann auch im Probeschießen getestet werden kann.

Zu der fachkundigen und handwerklichen Anleitungen werden während des Seminars auch allgemeinverständliche Hintergrundinformationen vermittelt.

Neben der Freude an handwerkliche Arbeit hat jeder/r  Teilnehmer/in die Möglichkeit, einen Bogen herzustellen, der, was Größe, Zuggewicht und den Endschliff angeht, speziell auf Ihn/sie persönlich zugeschgnitten ist.

Für sein leibliches Wohl muß allerdings Jede/r selbst sorgen.

Anmeldung und Auskunft:

Verwaltung Burg Lichtenberg

Telefon 06381 8429 (bitte erst ab 12.00 Uhr)

E-Mail: burg-lichtenberg@kv-kus.de

Burg“Einblicke“ – Mangenstein

Wenn gegraben wird können mehr oder weniger neuere oder ältere, aber oft interessante Sachen gefunden werden.

Vor Allem bei einem so historischen Gelände wie Burg Lichtenberg.

Bei der Neugestaltung der Wegebeleuchtung zur „Unterburg“ wurde ein fast runder Stein mit einem Durchmesser von ca. 11 cm und einem Gewicht von ca. 2,1 kg aus „Kuselit“ (also Zeug welches auf der Burg zur Genüge vorkommt) gefunden.

Die Form legt nahe, dass es sich um ein Geschoss handelt. Aber um welches genau?

Ein Besuch von dem Steinschleuder-Maschinen Experten Dr. Michael Kirchschlager brachte hierzu Näheres.

Nach dessen Ansicht handelt es sich um einen „Mangenstein“ aus dem 13. Jahrhundert.

Also um ein Geschoss für eine „Mange“ oder „Ziehkraft-Schleuder“.

Den meisten Lesern dürften aus Film und Fernsehen vor allem die großen Steinschleudern (Bliden oder Tribok) bekannt sein, welche mit einem Gegengewicht arbeiten und gewaltige Steinbrocken gegen Burg- und Stadtmauern werfen.

Im Gegensatz hierzu wird bei einer „Mange“ das Geschoß durch Ziehen an Seilen geschleudert – also eine Art handbetriebene Wippe.

Diese Technik ist älter als der Gebrauch eines Gegengewichts und die verschossenen Geschosse waren wesentlich kleiner und leichter.

Auf Burg Lichtenberg ist weder eine Mange noch eine Belagerung, in welcher eine solche genutzt wurde, bekannt. Hier gilt es noch Nachforschungen anzustellen.

Das heißt aber nicht, dass nicht eine Mange vorhanden war. Da diese vor Allem aus organischem Material bestanden hat wäre auch nicht viel davon übrig, vielleicht wurde sie auch weggebracht oder in späterer Zeit einfach verbaut oder verheizt? Wer weiß?

Quelle:

Recherche Rauch

Materialbegutachtung Dr. Sebastian Voigt, Urweltmuseum Geoskop

Mangenstein im Magazin Burg Lichtenberg

Michael Kirchschlager: Bliden und Blidensteine  (Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doctor philosophiae (Dr. phil)).